Links maskieren, bedeutet die eigentliche (oft kryptisch anmutende) URL durch eine einfachere sematisch zu bevorzugende URL zu ersetzen. Das kann viele Gründe haben. Einerseits sind endlos scheinende URL oft abschreckend, andererseits bringt es unter dem Aspekt der SEO Vorteile.
Die Erfahrung zeigt, dass sematische (sprechende) Linkaufbauten vielen Menschen die Scheu nimmt auf einen Link zu klicken. Besonders im Affiliate Marketing wird das Link Cloaking genutzt, denn so wird dem User im ersten Schritt nicht auf die Nase gebunden: “Ich verdiene Geld, wenn Du klickst”. … egal ob in E-Mails als auch auf Websites. Es soll ja auch Menschen geben, die dem Affiliate die heißgeliebte Provision nicht gönnt, so das “kryptische Datengeraffel” der URL löscht und erst danach die Transaktion ausführt.
Unter dem Aspekt der Suchmaschinenoptimierung ist es besser, wenigere ausgehende Links auf der Website zu haben. Durch das Link Cloaking können ausgehende Links zu internen Links umgewandelt werden. Was die Website hinsichtlich unterschiedlicher Aspekten attraktiv macht.
Es gibt verschiedene Varianten Link Cloaking zu betreiben.
1. Meta Refresh
Hierfür wird eine Webseite, auf die verlinkt werden soll, mit folgendem Inhalt angelegt.
<html>
<head>
<meta http-equiv=”Refresh” content=”0; url=link“>
</head>
<body>
<p>Ein Moment bitte ...</p>
</body>
</html>
Die Methode des Meta Refresh ist jedoch nicht empfehlenswert, da in vergangenen Jahren Spam-Missbrauch damit betrieben wurde. Dies wird sich aller Wahrscheinlichkeit negativ auf die gesamte Website auswirken.
2. Frames
Bei dieser Variante wird die externe Webseite in die interne verlinkte Webseite eingebettet.
<frameset rows=”100%”>
<frame src=”link“>
</frameset>
<noframes>
<body>...</body>
</noframes>
Die Frame-Methode ist ebenso nicht empfehlenswert. Da fremde Inhalte als eigene dargestellt werden, sollten Nutzungsrechte vorher geklärt sein (Was oft nicht der Fall ist!).
Die bisherigen Methoden lassen sich leicht anwenden, da sie mit den üblichen HTML-Bordmittel schnell umzusetzen sind. Die nächsten Varianten sind etwas aufwendiger, sind aber zu Nachahmung empfehlenswert.
3. .htaccess
Mit dem folgenden Eintrag in die .htaccess wird eine sofortige Weiterleitung bewirkt.
Redirect permanent /interne-webseite.html http://www.extern.de/webseite.php?id=12345678
Die .htaccess bewirkt durch Aufrufen des Links: http://www.intern.de/interne-webseite.html eine sofortige Weiterleitung zur URL: http://www.extern.de/webseite.php?id=12345678. Hierfür muss die “interne-webseite.html” nicht einmal vorhanden sein. Diese Nutzung ist als manuelle Variante begrenzt geeignet. Sollen viele Links maskiert werden, stößt man schnell an die Grenzen.
4. PHP – 301 Redirect
Als Alternative zur dritten Variante kann die Weiterleitung mittels PHP gelöst werden. Hierzu wird in die zu verlinkende Webseite folgender Code eingefügt:
<?php
header(”HTTP/1.1 301 Moved Permanently”);
header(”Location: http://www.extern.de/webseite.html?id=12345678″);
header(”Connection: close”);
?>
Sollen viele Links auf einer Website maskiert werden, bietet sich ein PHP-Script hervorangend. Grundsätzlich sind der kreativen Programmierung keine Grenzen gesetzt, so können durch die Kombinationen der vier Varianten und weiterer Methode, z.B. Javascript, interessante Lösungen geschaffen werden.
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Hallo Norman,
schöner Beitrag!
Grüße aus Hannover, Max
Hallo Norman,
wir haben gerade Beta-Test von einem Link Masker gestartet. Das ganze soll dazu dienen Links ohne erheblichen administrativen Aufwand und Programmierkenntnisse zu maskieren.
Da Du Dich mit dem Thema beschäftigst, wäre uns eine Meinung von Dir sehr viel Wert!
André
Hallo Norman,
ich benutze den kostenlose LinkCloaker von ViralUrl.eu.
Der große Vorteil hierbei ist, daß ich hier exakt verfolgen kann, woher die Besucher kommen und wieviel auf den gecloakten Link klicken. Sehr gut geeignet, um auszutesten welche Werbung erfolgreich ist. “Ich liebe es”
Gruß
Martin